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Datum/Zeit |
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118,50 € |
-0,95 € |
-0,80 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006599905 |
659990 |
- € |
- € |
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Merck Charttechnik knistert geradezu vor Spannung 25.07.2011
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" raten Anlegern, sich bei der Aktie von Merck (ISIN DE0006599905 / WKN 659990) mit einem Stop-buy-Limit bei 79,40 EUR auf die Lauer zu legen.
Die Charttechnik bei der Merck-Aktie knistere geradezu vor Spannung. Gelinge der Ausbruch über etwa 79 EUR, dann wären in den nächsten Monaten sogar dreistellige Notierungen denkbar. Würden die Halbjahreszahlen am 27.07. den nötigen Schub liefern? Damit sei die Aktie zurzeit eine der spannendsten Möglichkeiten im DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900). Im Merck-Papier stecke ein Potenzial von grob 25% auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten!
An der Aktie des Darmstädter Unternehmens klebe ein Problemimage nach einer Reihe von Rückschlägen im Pharmabereich. Trotz hoher Investitionen sei der jüngere Ausstoß an erfolgreichen und marktreifen Präparaten eher dünn. Zu den Misserfolgen habe z.B. das MS-Medikament Cladribin gezählt, worauf eine Menge Hoffnung gelegen habe. Auch mit dem Parkinson-Präparat Safinamid habe man nicht punkten können.
Doch Merck sei mit seiner Geschichte zurückreichend bis in das 17. Jahrhundert mehr als das enttäuschungsanfällige Pharmageschäft. Das Unternehmen stehe insgesamt auf vier strategischen Säulen. Dazu gehöre der Bereich Serono als die größte Einzelsparte, in dem es um verschreibungspflichtige Medikamente gehe. Ergänzt werde dies durch die Sparte Consumer Health Care mit Produkten zur Selbstmedikation. Mit dem Bereich Millipore sei man einer der Top 3 unter den Lieferanten von Arbeitsinstrumenten für die Life-Science-Industrie. Abgerundet werde das Geschäft durch die Sparte Performance Materials, also Technologien und Chemikalien wie z.B. Flüssigkristalle für LCD-Bildschirme Füllstoffe, Effekt-Pigmente und auch Beleuchtungstechnologien.
Im Jahr 2010 habe Merck aus einem Umsatz von knapp 9,3 Mrd. EUR (+19,9%) ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 1.112,7 Mio. EUR (+ 79,2%) erwirtschaftet. Allerdings habe das Jahr 2009 auch eine niedrige Vergleichsbasis geboten. Bemerkenswert sei dabei, dass darin knapp 1,4 Mrd. EUR an Kosten für Forschung & Entwicklung enthalten gewesen seien. F&E habe damit für etwa 15% der Gesamterlöse gestanden.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Merck-Aktie mit einem Stop-buy-Limit bei 79,40 EUR auf die Lauer, für den Fall, dass der Ausbruch gelingt. Vorgreifen wollten sie dem nicht. Das Kursziel sehe man bei 100 EUR. (Ausgabe 29 vom 23.07.2011) (25.07.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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